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Das Selbst in der Krise – Krise des Selbst
Schwabe, Basel; erschien am 16. März 2022
Das «Selbst» ist ein moderner Begriff. Er hat sich in den Wissenschaften parallel zur Individualisierung der Gesellschaft durchgesetzt und die traditionelle Seele verdrängt. Er basiert auf der menschlichen Fähigkeit, sich ein Bild von sich selber zu machen und sich selbst zu behaupten.
Wo er hauptsächlich als kognitiver oder reflexiver Selbstbezug verstanden wird, findet seine Anwendung in der psychiatrisch – psychotherapeutischen Behandlung rasch seine Grenzen. Viele psychisch kranke Menschen sind affektiv herabgestimmt oder spüren sich weniger. Sie erleben sich mithin präreflexiv – in leib-seelischer Hinsicht – verändert.
Davon sind auch Identitäts- und Vertrauensbildung betroffen. Eine Krise des «Selbst» ist keine nur reflexive Problematik. Der Einbezug des präreflexiven Selbstbewusstseins erfordert ein erweitertes Selbstverständnis. Dazu werden sowohl in grundsätzlicher wie praktischer Hinsicht Vorschläge gemacht.
(Leseprobe)


Lob der Scham, 2., aktualisierte und erweiterte Auflage 2021.
Psychosozial-Verlag.
Das Buch wurde in entwicklungspsychologischer und klinischer Hinsicht ergänzt und generell überarbeitet und aktualisiert. Neu werden auch neurobiologische Aspekte der Scham aufgeführt.

Prof. Dr. Katharina Gröning
in: social.net – das Netz für die Sozialwirtschaft, 19.08.2021

Elisabeth Vanderheiden
in: social.net – das Netz für die Sozialwirtschaft, 03.07.2018

Thomas von Salis
in: Swiss Arch Neurol Psychiatr Psychother. 2021;172: 10007 and 10049.



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